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Begegnung mit Engeln (Dezember 2018)

Voll von Begegnungen mit Engeln – das ist die Bibel. Fast immer treten sie dabei als Boten auf, die göttliche Botschaften mitteilen, manchmal sind auch Beistand in schwierigen Situationen. Und doch sind viele Geschichten mittlerweile in Vergessenheit geraten. Wer erinnert sich denn noch daran, dass ein Engel den Zauberer Bileam davon abhielt seine bösen Flüche in die Tat umzusetzen und dabei sogar ein Esel zu sprechen begann. Oder dass Engel den Propheten Elia auf seiner Flucht beistanden? Am Bekanntesten ist wohl die Szene, in der Engel den Hirten in der Weihnachtsnacht begegnen und ihnen die Geburt des Christus verkündigen. Doch etwa 30 Kinder aus Flawil und Umgebung wissen es nun besser. Denn sie besuchten in der Vorweihnachtszeit die Adventsgeschichten in der Evangelisch-methodistischen Kirche Flawil. Vom 3. bis zum 22. Dezember wurde immer von Montag bis Freitag um 17 Uhr eine der biblischen Geschichten mit Engelsbegegnungen erzählt. Jede der 15 Erzählungen stand unter dem Motto „Engelsbegegnungen.“ 15 quadratischen Öffnungen an einem Schrank wurden mit  Nummern für die verschiedenen Tage versehen. Wenn man dann in die Öffnungen hineinschaute, verbarg sich dort ein Bild mit der für diesen Tag vorgesehenen Geschichte. Während die Geschichte erzählt wurde bestand für die Eltern die Möglichkeit im Gottesdienstraum bei Adventsplätzchen und warmen Getränken ins Gespräch zu kommen.

 

Die Adventsgeschichten sind nun seid einigen Jahren Bestandteil des alljährlichen Adventsprogramms in Flawil geworden und werden über die Tage verteilt von mehr als 30 Kindern gerne genutzt.

 

Sascha Schmidl

CSI-Mahnwache für Glaubensverfolgte in 15 Städten (Dezember 2018)

Die überkonfessionelle Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International organisiert im siebten Jahr eine Mahnwache, um auf die Glaubensverfolgten in aller Welt aufmerksam zu machen. Die friedliche Kundgebung wird am 13. Dezember 2018 in fünfzehn Städten durchgeführt.

 

In vielen Ländern sind Christen in der Weihnachtszeit besonders gefährdet, Opfer von Anschlägen zu werden. Auch Menschen anderer Religionen leider immer wieder unter Verfolgung. CSI engagiert sich seit der Gründung 1977 für die Opfer von Religionsfreiheits-Verletzungen und setzt mit der Mahnwache ein klares Zeichen der Solidarität für Glaubensverfolgte. Alle sind herzlich eingeladen, an der Mahnwache teilzunehmen.

 

Nigeria: "Die Christen haben Angst"

"Die Weihnachtszeit sollte eine Zeit des Feierns sein, eine Zeit, die man mit seinen Nächsten verbringen kann", sagt Pastor Timothy aus Maiduguri im Norden Nigerias. "Doch bei uns erfährt man diese Freude nicht mehr. Die Menschen haben Angst vor Boko Haram.“

 

Seit Jahren sind Christen in Nigeria Opfer religiöser Säuberung. Sie leiden zum einen unter islamistischer Gewalt – von Boko Haram und Fulani-Extremisten –, zum anderen unter der Gleichgültigkeit der Regierung. Viele fühlen sich von der Regierung im Stich gelassen. Die Enttäuschung geht so weit, dass beispielsweise die Katholische Bischofskonferenz von Nigeria den Präsidenten Muhammadu Buhari zum Rücktritt auffordert.

 

"Wenn Menschen ihre Toten nach täglichen Terroranschlägen begraben müssen, wird Weihnachten eher ein Fest der Traurigkeit und des Leids und nicht mehr der Freude und des Friedens", bedauert Pfarrer Aaron Tanko, CSI-Partner aus Kaduna.

 

Indien: Religiöse Minderheiten zunehmend unter Druck

Seit Premierminister Narendra Modi 2014 die Macht übernommen hat, hat sich in Indien die Lage für religiöse Minderheiten in verschiedenen Gebieten deutlich verschlechtert. Hinduextremisten mit Slogans wie "Indien den Hindus" haben an Einfluss gewonnen, was für Christen und Muslime verheerende Auswirkungen hat. Es wird immer schwieriger, nichthinduistische religiöse Veranstaltungen und Gottesdienste durchzuführen, da diese oft durch gut informierte Mobs gestört und sogar verunmöglicht werden.

 

Eine CSI-Partnerin aus Indien – aus Sicherheitsgründen anonym – erzählt: „Besonders in abgelegen Gebieten ist die Situation für Christen schwierig. Letzte Weihnachten wurden in der Stadt Satna, Bundesstaat Madhya Pradesh, 30 Priester eingesperrt, weil sie Weihnachtslieder sangen. Zu sagen ist jedoch auch, dass es viele Orte gibt, wo Christen und Hindus zusammen die Strassen festlich dekorieren und sich gegenseitig beschenken."

 

In Zusammenarbeit mit CSI sind wir, Brigitte Schafflützel, Ruedi Hollenstein und Anna Keller auch dieses Jahr wieder verantwortlich für die Durchführung der Mahnwache in St. Gallen. Sie findet am 13. Dezember von 18-18.30 Uhr beim Brunnen in der Marktgasse statt. Für unsere verfolgten Glaubensgeschwister ist unsere Solidarität ein wichtiges Zeichen der Ermutigung. Ein herzliches Dankeschön für eure Teilnahme und euer Gebet.

Auskünfte erteilt gerne Anna Keller

ChileLounge 2018

 

Anfangs Herbstferien fand wieder der Herbstmarkt Uzwil statt.

Eigentlich schon ganz gewohnt waren wir wieder mit der «Lounge» dabei.

 

Doch ganz gleich wie die letzten Jahre war es nicht. Es war nicht mehr die «EMK- Lounge» es hiess nun «ChileLounge». Na gut Namensänderungen gibt es ja immer wieder. Meistens wenn etwas nicht so gut lief. Doch die «EMK- Lounge» lief gut. Warum dann den Namen ändern?

 

Gerade weil es gut lief wollten wir die anderen Kirchen und Christlichen Gemeinschaften mit dabei haben.

 

Also dann fing es im Frühsommer schon mit Gesprächen mit den verschiedenen Gemeindeleitungen und Kirchenräten an. Wie dann auch in Gottesdiensten im Sommer.  Wir wollten unseren Mitchristen der anderen Gemeinden die Lounge schmackhaft machen um einfach mal bei uns reinzuschauen. Vielleicht sogar schon mithelfen bei der «Lounge».  Es kam dann mehr als erwartet.

 

Die Helfer- und Kuchenliste füllte sich mit Namen die uns unbekannt waren. Was ging da vor sich. Es wollte nicht nur angeschaut werden, man wollte anscheinend schon tatkräftig mitmachen.

 

Dann wurde es Ende September und somit auch Zeit für den Uzwiler Herbstmarkt. Die Zeit für die «ChileLounge» war gekommen.

 

Die vom 6 köpfigen Kernteam geplanten Sachen wie Kochen, Tansportieren, Aufbauen, Bedienen und noch vieles mehr konnte beginnen.

 

Am Donnerstagabend wurde in der EMK-Küche das feine Chicken-Curry vorgekocht. Und gleichzeitig wurde auf dem Kantonalbank Parkplatz aufgebaut. Da sah man bekannte wie auch «fremde Männer» die Hand in Hand zusammen die Infrastruktur aufbauten.

 

Auch am Freitag und Samstag waren neben bekannten Gesichtern immer wieder neue Gesichter hinter dem Tresen, beim Servieren oder im Gebetszelt, die mit uns mitstrahlten und mit vollem Einsatz an der «ChileLounge» halfen, zu sehen. Es war ein miteinander sein. Egal von wo wir kommen, wir dienten miteinander füreinander und für Uzwil. Wir konnten uns näher kommen uns beschnuppern (hinter dem Tresen hat es nicht soo viel Platz). Wir konnten uns ein Bild machen wie es sein kann wenn wir miteinander, Hand in Hand, dienen. Wir durften die Fähigkeiten und Gaben von Jedem zu Einem werden lassen. Wir durften einfach uns selbst sein. Ich durfte ich sein, egal was ich in meiner Kirche/Gemeinde für eine Stellung habe. Einfach sein.

 

Was bleibt sind viele schöne Stunden. Viele Erlebnisse miteinander als Helfer wie Erlebnisse mit unseren zahlreichen, verschiedenen Gästen.

 

Gäste, egal von wo sie kamen. Klein und Gross, Jung und Alt, Politiker und Polizei, Pensionierte und Arbeiter, nur schnell schauend oder sitzenbleibend und und und. Jeder durfte Minuten oder Stunden bei uns verbringen, ganz egal. Doch ich glaube jeder ist nicht gleich gegangen wie er gekommen ist.

 

Dann wurde es Samstag 16.00 Uhr. Der Abbau fing an mit verschiedensten Helfern, auch solchen die eigentlich gerade noch Gast waren.

 

Und dann war die «ChileLounge» 2018 vorbei. Alles schon Geschichte.

Doch das muss nicht sein. Die «ChileLounge» kommt wieder im 2019. Und für alle die nicht solange warten wollen. Wir können uns ja besuchen, in unseren Kirchen/Gemeinden, an einer Veranstaltung oder sogar an einem Gottesdienst. Wir können einander die Erlebnisse der «ChileLounge»2018 erzählen. Davon gibt es reichlich. Und so ein wenig das Gemeinsame des Herbstmarktes, der «ChileLounge» über das Jahr hinweg mitnehmen.

 

Ich freue mich auf weitere Begegnungen und Vernetzungen miteinander bis es dann am 27.+28. 09.2019 wieder heisst.

 

«ChileLounge» am Herbstmarkt sucht dich als Gast oder als Helfer um einfach zu sein.

 

Nun noch: Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Jedem, egal wie er am gelingen der «ChileLounge»2018 beigetragen hat. Danke.

 

Auch ganz grossen Dank dem Kernteam, Kurt, Markus, Tobias, Tomy, Rolf.

Danke vielmals Gott. Ohne dich wäre es nicht möglich. Danke

 

Ralph Looser

Der Kids-Treff der EMK Uzwil besucht das Sinnorama (August 2018)

Weltgebetsag (März 2018)

Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball …
… und verbindet Frauen in mehr als 170 Ländern der Welt miteinander

 

Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen beim Weltgebetstag dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So entstand in den letzten 130 Jahren die größte Basisbewegung christlicher Frauen weltweit.

Der Weltgebetstag der Frauen wurde am 2. März weltweit in mehr als 170 Ländern gefeiert. So auch bei uns in der EMK in Niederuzwil. Frauen der reformierten, katholischen und methodistischen Kirche hatten den Gottesdienst vorbereitet und luden zu dieser ökumenischen Feier ein. Etwa fünfzig Frauen sind der Einladung gefolgt und haben sich auf das Thema des diesjährigen Weltgebetstages eingelassen.

 

Gottes Schöpfung ist sehr gut

Dies der Titel, den die Frauen aus Surinam für die Liturgie 2018 auswählten. Sie erhoben die Stimme, um uns daran zu erinnern, dass wir Menschen die VerwalterInnen der Schöpfung Gottes und somit auch verpflichtet sind, dafür Sorge zu tragen. Der von ihnen gewählte Bibeltext, 1. Buch Mose/Genesis Kapitel 1, Verse 1-31, liess uns Halt machen und uns über das von Gott geschaffene Wunder nachzudenken.

 

Surinam, wo liegt das denn? Die ehemalige Kolonie Niederländisch-Guyana, ist das kleinste unabhängige Land Südamerikas und ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken. Auf einer Fläche von 163.000 km² vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Der Weltgebetstag bot die Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen.

 

Kaffee, Kuchen und interessante Gespräche rundeten den Nachmittag ab.

Dankesessen (Februar 2018)

Alljährlich findet es statt. Ein Dankesessen zu Ehren all derer, die ehrenamtlich in einem Gremium sitzen, im Vorder- oder Hintergrund wirken oder einfach so zur Gemeinde gehören und so den Bezirk bereichern!

Auch dieses Jahr trafen sich gegen 80 Leute in der EMK Uzwil um zusammen zu Festen, Gemeinschaft und Gemeinde zu feiern! Ein paar Bildeindrücke sind oben an diesem Bericht zu finden. (einfach das Bild anklicken und dann "blättern")

Ein externes vierköpfiges Team hat uns ein wunderbares Mahl zubereitet und uns am Abend selber freundlich bewirtet. Ein Dekoteam hat den Saal wunderbar Festlich eingerichtet. Unser Pfarrer Rolf Wyder richtete Dankesworte an die Anwesenden und unser Praktikant Benjamin Geiser drückte seine Dankbarkeit durch ein Gedicht aus, welches er zwischen Hauptgang und Nachtisch vorgetragen hat (weitere, ähnliche Texte sind in seinem Buch (Link) zu finden).

An dieser Stelle sei noch einmal auf die Bildergalerie hinzuweisen und auch noch einmal allen zu danken, die mit ihrem Engagement oder einfach ihrer Zugehörigkeit zum Gemeinde-Sein beitragen!

United Methodist Church