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"Christus wird dir deinen Platz und deinen Rang zuweisen, ob er nun höher oder niedriger ist, ob es dir gut geht oder ob du leidest. Gib dich damit zufrieden, dass Christus beides, deine Arbeit und deine Situation bestimmt, dass er so oder so über dich verfügt."

John Wesley (1703 - 1791)

Kerzenziehen war (zu) erfolgreich! (Dez 2015)

Einmal mehr öffnete sich am 20. November bis 4. Dezember 2015 die Tür zur Kerzenwerkstatt in Flawil für das öffentliche Kerzenziehen und Kerzengiessen. Der Andrang war enorm, gut 1/3 mehr Besucher strömten zu den Wachsgefässen. Nun steht die Jungschar vor der Herausforderung, wie darauf reagiert werden kann, da sowohl die Raumverhältnisse als auch die Betreuung durch die Jungscharleiter bereits voll ausgeschöpft sind. Wir haben das tolle Problem, dass (zu) viele Menschen in die EMK kommen möchten. Die Jungschar überlegt nun, ob vermehrt auch Personen aus der Gemeinde in der Kerzenwerkstatt aktiv mitbetreuen könnten und so die personelle Entlastung bei den Leitern herbeigeführt werden kann um allen Interessierten weiterhin das Kerzenziehen zu ermöglichen.

Auf viel Freude ist auch wieder das Kerzencafé gestossen. Vielen Dank an Alle die sich hinter und vor der Theke engagiert haben. Sei es beim Backen, beim Bedienen der Gäste, beim Zuhören oder im Gespräch sein, herzlichen Dank! – Die Einnahmen des Kerzencafés fliessen in die Flawiler Takanoarbeit. Mit den Gewinn in der Kerzenwerkstatt finanziert sich die Jungschar Oase einen beträchtlichen Teil ihres Jahresbudgets und kann so die Beiträge für das Schweizertreffen reduzieren.

 

(verfasst von Michael Breiter)

 

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Sonntagschulweihnachten Uzwil (DEZ 2015)

Der Mark von Bethlehem ist bereit
Gemeinsam werden Lieder gesungen
Alle sind voll dabei
Josef und Maria mit der Krippe
Apéro nach dem Gottesdienst

 

Nach den Herbstferien fingen die Vorbereitungen für die Sonntagschulweihnacht bereits an. Es wurden die Lieder gelernt, Guetzli gebacken, Kulissen gemalt, usw.

Unter der Anleitung von Adrian Zeller entstanden mehrere Marktstände aus Holz. Bald war der grosse Tag da! Die 25 Kinder zwischen 5 und 13 Jahren spielten mit viel Herzblut die Jesusgeschichte. Das Weihnachtsspiel begann auf dem Markt von Betlehem, wo die vielen Händler ihre Ware anpriesen. Mit den selbstgenähten Kostümen befand sich der Zuschauer in die damalige Zeit versetzt.

Nach der „Vorstellung“ durften die Kinder ihre wohlverdienten Päckli in Empfang nehmen. Es war ein gelungenes Fest Jesus zur Ehre!

 

(verfasst von Daniela Liechti)

 

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Adventsgeschichten Flawil (Dez 2015)

Alle Geschichten sind erzählt
Eine Laterne für den Nikolaus
Die Mäuse und die Nüsse
Sonne, Mond und Stern

 

Es leuchtet hell an der Riedernstrasse in Flawil!

 

Viele Kerzen leuchten auf der Treppe zur EMK Flawil und erhellen die kurzen Tage im Dezember. Die farbige Infotafel verkündet allen, dass hier von Montag bis Freitag zu Geschichten für Kinder ab 4 Jahren und zum Verweilen bei Kaffee oder Punsch eingeladen wird.

Diese Adventsgeschichten sind bereits zu einer Tradition geworden und dieses Jahr finden sich besonders viele Mütter und Väter mit ihren Kindern ein, um sich diese adventliche Feierstunde zu gönnen. Im gemütlich gestalteten Raum, erleuchtet mit Sternen und Kerzen, schaffen die warmen Farben der Tücher und Kissen eine festliche Athmosphäre. Die erwartungsfrohen Kinder bekommen ihr eigenes Sing- und Bastelbüchlein und froh ertönt es :  En helle Stern inre dunkle Nacht hät de Mensche Hoffnig brocht....!

 

Zu Beginn jeder der 16 Adventsgeschichten kann ein golden verziertes Türchen geöffnet werden. Hier sind das Bilderbuch oder die Gegenstände zur aktuellen Geschichte verborgen....., die Spannung steigt........, einige Kinder rücken mit ihrem Kissen noch näher zum Geschehen und lauschen dann mit voller Präsenz die Geschichte mit den Bildern dazu. Anschliessend wird geklebt, gezeichnet, geleimt und im Büchlein ist die passende Erinnerung entstanden, die dann freudig gezeigt wird.

Die erste Woche sind es Geschichten zum Thema Licht, dann zu Sternen und in der dritten Woche zu Engeln.

 

Im Kafistübli sind angeregte Gespräche zu hören, Kleinkinder krabbeln herum und räumen Spielzeug aus. Nach der Geschichte wird es lebendig, zwischen 7 und 20 Zuhörer beleben nach dem bereitgestellten Getränk mit den Guezli den ganzen grossen Raum, es ist ein vergnügtes Spielen, Lachen, Plaudern im Gang bis es Zeit wird zum Nachtessen nach Hause zu gehen.

 

Für alle Organisatoren und Besucher waren diese drei Wochen im Advent 2015 eine helle, bereichernde Zeit.

 

(verfasst von Heidi Wyss)

 

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Erntedankfest Uzwil (Okt 2015)

Reichhaltiger Altartisch
Kinder sind Teil des Gottesdienstes
Gemütliches Beisammensein

 

Am 18. Oktober 2015 versammelten sich jung und alt zum Erntedankgottesdienst.

Zum Thema „Dankbarkeit“ liessen wir uns im wunderschön dekorierten Gottesdienstraum mit Musik und Lobpreis ins Thema einstimmen.

Unser neuer Gast „Fredi“ (gespielt mit einer Handpuppe) erfragte bei den Kindern für was sie in ihrem Leben dankbar seien. Auch die Erwachsenen wurden aufgefordert sich dazu Gedanken zu machen. Danach begaben sich die Kinder ins Kinderprogramm um altersgerecht über das Thema nachzudenken und etwas zu gestalten.

Die Erwachsenen lauschten der Predigt von Rolf Wyder. Zum gemeinsamen Abschluss trafen sich alle wieder im Gottesdienstraum.

Anschliessend wurde ein feines und vielfältiges Mitagessen bei angeregten Gesprächen genossen.

 

(verfasst von Iris Moser)

 

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Herbstgenuss und Apfelschmaus (Okt 2015)

Feini Äpfelchüechli
Gemeinsam Geniessen und Austauschen
Besinnliche Momente zum Zuhören
Begrüssung oder Verabschiedung?

 

Am Nachmittag des 08. Oktobers 2015 fand in der EMK Uzwil wieder einmal mehr das „Kafi & öppis dezu“ statt. Wie schon in den vergangenen Jahren durften sich im Herbst die anwesenden Personen wieder mehr kulinarisch verwöhnen lassen. Aus feinen Boskoop-Äpfeln, die aus dem Garten einer Mitgliederfamilie stammten, zauberten zwei Köchinnen leckere Äpfelchüechli mit Vanillesauce auf den Tisch. Über die Jahre wurde die Zubereitung von grösseren Mengen immer weiter perfektioniert, so dass auch an diesem Nachmittag nicht nur den älteren Personen, sondern auch der jüngeren Generation dieser Herbstgenuss sichtlich schmeckte. Nachdem alle satt waren, blieb lediglich noch ein kleiner Rest übrig.

 

Da im Vorfeld mehrmals auf diesen Anlass aufmerksam gemacht wurde, fanden auch jüngere Personen an diesem Tag den Weg in die EMK. So entstand eine Gruppe, die sich durch eine Vielfalt an Generationen auszeichnete. Die Alterspanne reichte von nicht einmal 2 Jahren bis über 90 Jahre. Es fanden nicht nur angeregte Diskussionen über aktuelle Themen statt, sondern auch Erinnerungen über vergangene Zeit lebten wieder auf. Der Austausch von persönlichen Erlebnissen wurde durch ein besinnliches Gedicht unterbrochen und mit einer humoristischen Kurzgeschichte wurde dieser gemütliche Nachmittag dann abgerundet.

 

Folgende Kurzgeschichte aus dem Buch „Voller Witz und Weisheit“ von Axel Kühner wurde erzählt:

 

 

Bild zur Kurzgeschichte "Eine Familie"

„Eine Familie“

 

Es ist ein eiskalter Wintertag, als zwei alte Juden durch Warschau gehen. In ihren dünnen, abgerissenen Mänteln sind sie bis auf die Knochen durchgefroren. Da flüchten sie in eine katholische Kirche, um sich ein wenig aufzuwärmen. Dort findet gerade ein festlicher Gottesdienst statt, in dem eine Schar von Novizinnen ihr Ordensgelübde ablegt. Die wie Bräute ganz in Weiss gekleideten Frauen werden nun gleichsam mit Christus vermählt. Verwandte, Freunde, Gemeinde folgen ergriffen dem heiligen Ritus. Irgendwann bemerkt man die beiden ärmlich gekleideten Juden, die in der letzten Bank Platz gefunden haben. Ein Priester kommt auf sie zu: „ Verzeihung, meine Herren, darf ich fragen, was Sie hier hergeführt hat?“ – „Sie dürfen“, meint einer der beiden Juden, „ wir sind von der Familie des Bräutigams!“

 

(verfasst von Jonathan Letsch)

 

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Aktion 72 Stunden - und die Schweiz steht Kopf (Sept 2015)

Es wird fleissig gearbeitet
Stufe für Stufe geht's vorwärts
ein kurze Pause, dann geht's weiter
Gruppenfoto beim Feuerplatz
Gruppenfoto beim Unterstand
Viele Gäste bestaunen die Arbeit
Gross und Klein haben ihre Freude

 

In 72 Stunden etwas Soziales freiwillig für andere Mitmenschen gestalten, das ist die Idee hinter dieser Aktion. Knapp 30‘000 Kinder und Jugendliche liessen sich für verschiedene soziale Projekte in der ganzen Schweiz begeistern.

Am Freitagmorgen des 11. September, versammelten sich eine zahlreiche Kinderschar und deren Leiter von der Jungschar Quelle vor der evangelisch-methodistischen Kirche in Niederuzwil. Voller Vorfreude warteten alle gespannt auf das Vorstellen „ihres“ Projektes.

 

Das Geheimnis wurde endlich gelüftet:

Die Jungschar Quelle gestaltet

für den Kindergarten Taaholz in Uzwil ihren Waldspielplatz.

 

Weder für die Materialien der Neugestaltung, noch für die Verpflegung war ein Budget bereit, was für alle Teilnehmer der Aktion 72 Stunden die Ausgangslage darstellte. Das heisst, alles Material und Essen musste gratis bezogen oder gespendet werden. Am Freitagmorgen wurden alle Bauobjekte geplant, Materiallisten erstellt und so konnten sie am Nachmittag mit dem Bauen beginnen.

 

Mit viel Elan gingen die Kinder und Leiter ihre Aufgaben auch am Samstag wieder an. Es wurde geschaufelt, gemalt, geplant, geschraubt, geschnitzt, geschwitzt, gelacht, gestaut und gesägt. Immer wieder rückte eine Gruppe aus um Material oder Verpflegung bei den umliegenden Geschäften, Läden oder ansässigen Bauern zu erfragen oder zu erbetteln. Die Spendenbereitschaft und das Wohlwollen gegenüber dieser Aktion waren überwältigend. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an alle Gönner!

 

Am Sonntagnachmittag um 15.00 Uhr fand das Einweihungsfest statt. Mit viel Freude und Stolz präsentierten die Kinder und Leiter ihr Werk. Unglaublich was in 72 Stunden alles erschaffen wurde: Eine befestigte Feuerstelle mit Grillrost, dazu eine gedeckte Holzbeige, eine Hütte, Sitzgelegenheiten und Tisch aus Holz, eine Waldtreppe zum Bach inkl. einer Brücke, ein Waldxylophon, eine Waldwippe, einen Barfussweg und einen Brunnen. – Die zahlreichen Besucher waren begeistert und staunten über die tollen Ideen.

 

Nun wünscht die Jungschar Quelle dem Kindergarten Taaholz viel Freude und viele frohe und spannende Stunden beim Benutzen ihres neuen Waldspielplatzes.

 

(verfasst von Rene Moser und Jungschar Quelle) 

 

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Kalte Kirchen – wärmende Gastfreundschaft (Sept 2015)

Reisegruppe mit Anna Keller
EMK in Breslau
offene Kirchentüren

 

Eine Schweizer Reisegruppe von sieben Personen war im September während 12 Tagen in Polen unterwegs. Sie hat in dieser Zeit 16 Kirchen gesehen, 3 Städteführungen erlebt und ist bei Kaffee, Tee und sehr viel Kuchen mit den Menschen in persönliche Gespräche gekommen.

 

Die Begegnungsreise wurde von Connexio, dem Netzwerk für Mission und Diakonie der Evangelisch-Methodistischen Kirche (EMK) organisiert. Sie begann in Kraków im Süden und führte über Kielce, Wrocław (Breslau), Pabianice, Łodz, Iława, Ostróda und Ełk nach Warschau. Reiseleiterin Regula Stotz und der polnische Generalsuperintendent Andrzej Malicki hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet: Die Gruppe stieg unter anderem in die Tiefe einer Salz-Mine herab, genoss auf einer Bootsfahrt die wunderschöne Landschaft der Masurischen Seen und war beeindruckt vom jüdischen Museum in Warschau. Das Hauptziel aber war, verschiedenste EMK-Gemeinden kennen zu lernen.

 

Ehrwürdige Kirchen und fehlende Jugend

Krzysztof und Eva Wolnica, das Pfarrerehepaar in Breslau, empfangen die Reisegruppe herzlich mit heisser Suppe, Salat und Süssigkeiten. Sie wohnen ausserhalb und haben alles mitgebracht, denn in dieser Kirche gibt es weder Heizung noch fliessend Wasser. „Früher, als wir noch kein Auto hatten, haben wir alles mit Rucksäcken transportiert“, erklärt Eva. Die Gemeinde ist klein, sie besteht hauptsächlich aus Männern, deren Frauen in die katholische Kirche gehen. Und wie kommen sie zu einer so grossen, unpraktischen Kirche? Nach dem Krieg wurde die EMK in Polen gefragt, ob sie evangelische Gemeinden betreuen würde. Seit dieser Zeit ist sie in Besitz schöner, grosser Kirchen, von denen aber viele sehr dringend renoviert werden müssten. Bei der Kirche in Breslau kommt dazu, dass sie wegen Überschwemmungen Ende der 90-er Jahre sehr gelitten hat. Krzysztof und Eva haben monatelang Schlamm weggeräumt, geputzt, die Wände selber neu gestrichen. Kürzlich haben sie einen kleinen Teil im Kirchenraum abgetrennt und richten dort nun die „Winterkirche“ ein. Sie würden auch gerne eine Arbeit mit Kindern beginnen, aber ohne Toilette? Eva und Krzysztof haben eine weitere kleine Gemeinde, die sich bei jemandem zu Hause trifft. Eine Familie davon ist kürzlich nach Kanada emigriert. Wie in ganz Polen wandern viele, vor allem junge Menschen, aus: nach Deutschland, England, Irland. „For a better live“, sagt Eva.

 

Umgesetzte und offene Träume

„In den Dörfern und Kleinstädten ist es oft einfacher, Gemeinden aufzubauen“, erklärt Andrzej Malicki. Gute Kontakte zu Lokalpolitikern können helfen, dass EMK-Gemeinden für ihre soziale Arbeit finanzielle Unterstützung erhalten. Doch da, wo die Gemeinden wachsen, stecken viele Menschen dahinter, die sich einsetzen: die Englisch-Studentin, die fast jedes Wochenende nach Hause fährt, um Orgel zu spielen. Die ältere Frau, die im Winter jeden Sonntag die ganze Gemeinde in ihrer kleinen Wohnstube beherbergt. Pfarrpersonen, die zusammen mit Freiwilligen ein Kinder- und Jugendzentrum umbauen oder sich um alkoholabhängige  Menschen kümmern oder Sommerfreizeiten mit rund 300 Kindern durchführen.

Andrzej Malicki meint: „Wir haben euch starke und schwache Seiten der Kirche gezeigt. Ich wünsche mir, dass alle unsere Gemeinden ihren Platz vor Ort finden; dass sie evangelisieren und sich für Bedürftige einsetzen. An einigen Orten gelingt das sehr gut. An andern Orten gelingt es nicht. In vielem ist unsere Kirche sehr schwach; ich bete für eine starke Kirche.“

 

Zur Siebnergruppe gehörte auch ich. Mit gleichgesinnten, interessierten Menschen unterwegs sein, um zu erfahren, wie Menschen in Polen die Botschaft von Christus leben und weitergeben, war für mich eine beeindruckende Erfahrung. In diesen wenigen Tagen habe ich viel mehr erlebt und gesehen, als für gewöhnliche Touristen möglich wäre.

 

Connexio unterstützt verschiedene Projekte in Polen, mit Recht! Da das Durchschnittsgehalt nur etwa 600-800 Euro beträgt, kämpfen viele Gemeinden mit finanziellen Problemen, aber oft kreativ und mit grossem Einsatz.

 

Ich freue mich auf die nächste Connexio-Reise!

 

(Verfasst von Anna Keller und Nicole Gutknecht, Connexio)

 

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Reisebericht vom Senioren-Ausflug (Jun 2015)

31 Personen bestiegen das Postauto, das an der Kirchstrasse Halt machte. Die Sonne wollte sich nicht sehenlassen und so begann der Tag mit Nieselregen, Bise und Nebel etwas grau. Aber der guten Stimmung tat das kein Abbruch. Nach der Begrüssung las uns Margrit eine kurze, passende Geschichte aus dem Nachlass von Martha Kobelt vor und machte uns dann eine freudige Mitteilung, dass wir anstatt der vorgesehenen 90.- Fr. nur 50.- Fr. zu bezahlen hätten. Das deshalb, weil in der Kasse des Pensioniertentreffs noch Geld vorhanden war!

 

Unsere Fahrt führte via Frauenfeld und Pfyn nach Stein am Rhein auf die Burg Hohenklingen zum Kaffeehalt. Hier konnten wir den herrlichen Ausblick übers Land und das Städtchen geniessen. Die Reise führte uns weiter nach Titisee, wo wir in der „Mühle“ ein feines Mittagessen einnahmen. Dann machten wir uns auf eine halbstündige Bootsfahrt rund um den Titisee, danach blieb noch etwas Zeit Einkäufe zu tätigen.

Und weiter ging es nach St. Blasien. Ein Teil der Leute besuchte den „weissen“ Dom, der sehr schlicht gehalten ist und eine bewegte Geschichte hinter sich hat. Die anderen besuchten eines der Cafés um sich ein Dessert zu gönnen.

Dann ging es zurück in die Schweiz, vorbei an den grossen, heimeligen Schwarzwaldhäusern. Mit ihren schützenden Dächern strahlen sie Geborgenheit aus.

 

Wohlbehalten, dank unserem guten Chauffeur, Herr Keller, erreichten wir Niederuzwil.

Zum Abschluss hat Simon Zürcher noch ein Dankgebet gesprochen.

Uns allen hat dieser Ausflug sicher gut gefallen und bleibt uns in guter Erinnerung, auch war es das letzte Mal, dass Simon Zürcher mit dabei war.

 

Ein grosses Dankeschön gebührt Margrit für die optimale Organisation der ganzen Ausfahrt, ich glaube alle Teilnehmer sind froh nach Hause gegangen, trotz dem grauen Wetter!

 

(verfasst von Annemarie Griglio)

 

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Gemeindewochenende Flawil (Apr 2015)

LEBEN – TEILEN – KOCHEN – FEIERN

Theater als Einstieg
Gesellige Runde
Gemeinsam Kochen macht Spass
Gemeinsam Essen macht noch mehr Spass
Das Essen war so gut, dass es fast keine Resten mehr gibt
Sonne tanken tut gut
Ein Bild ist am Entstehen
Das Werk ist vollendet und wird betrachtet

 

Unter diesem vielleicht etwas holperig klingenden Motto verbrachten wir unser Gemeindewochenende am 18. + 19. April im Bodeweidli in Wildhaus. Bei wolkenverhangenem Himmel und recht unsicherer Wetterprognose trafen am Samstag bis gegen elf Uhr die rund vierzig angemeldeten Personen ein. – Cornelia Arn und Martina begrüssten uns mit Kaffee, Tee, Zopf und Äpfeln.

Während Zimmer verteilt und Waschraum und WC gesucht wurden, kam doch schon etwas frohe und lockere Lagerstimmung auf. Genau diese Stimmung mag ich sehr. Da erlebe ich mich zugehörig, als Teil der Gemeinschaft.

Für zwei Tage lebten wir intensiv in gewachsenen oder noch jungen Beziehungen. Der Rahmen war für einmal nicht der gewohnte Gemeindealltag im Gottesdienst, in der JS, an Sitzungen oder anderen Anlässen. Im Voraus wünschte ich Raum für die eine oder andere Begegnung, die im geschäftigen Alltag zu kurz gekommen ist.

Was das diesjährige Wochenende besonders ausmachte: Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden war unter 28 Jahre alt. Ich war gespannt, wie sich das für mich anfühlen würde. Gelingt ein gutes Miteinander?

Weder tiefschürfende Bibelarbeiten noch anspruchsvolle geistliche Schulungen sollten dieses Jahr das Wochenende prägen, schlicht unser von Gott geschenktes Leben wollten wir feiern. Unsere Gaben und Leidenschaften teilen und viel Zeit für Begegnungen haben. In einem fünfköpfigen Vorbereitungsteam versuchten wir einen entsprechenden Rahmen zu schaffen. Viel Platz nahmen die verschiedenen „Leidenschaften-Angebote“ ein.

Ursi Tregilgas leitete einen Speckstein-workshop. Martina Bleiker stellte uns die Toggenburger Halszither vor. Wer sich im Freien bewegen wollte, konnte wandern und eine Talfahrt auf dem Monstertrottinett geniessen. Tedi Keller nahm uns in seinen packenden Erzählungen mit in die Geschichte der EMK Flawil.

Umsichtig leitete Reto Brüllmann und Simin Dabirchian die jeweils buntgemischten Kochgruppen im KOCHEN-FEIERN an. Simon Zürcher als leidenschaftlicher Schwarztee-Geniesser führte in verschiedene Teekulturen ein. Das von Michael Breiter zubereitete Popcorn direkt vom Feuer begeisterte die jungen Mädchen und Knaben.

Christine Schöni sammelt Bilderbücher aus aller Welt. Ihre humorvoll erzählten Symbolgeschichten unterhielten Gross und Klein. Alessandro Stemberger zeigte Interessierten verschiedene Diabolotricks und Tobit Brüllmann teilte sein Longboardhobby.

Indem ich ihre Freude und Begeisterung für eine Tätigkeit teilte, lernte ich neue Seiten an altbekannten EMK-lerinnen kennen.

Die Gottesdienstfeier mit integriertem Festessen am Sonntagmittag rundete das Wochenende ab. Nicht nachdenken übers Feiern oder das Leben reflektieren war das Ziel. Nein, noch einmal zusammen dankbar Leben feiern und geniessen mit allen Sinnen wollten wir. Dazu hat Simin mit viel Liebe ein iranisches Reis-Pouletgericht vorbereitet, das zu geniessen ist mir bestens gelungen. Mir schmeckt Simins Küche sehr!

In der Sonne malten wir zu vierzigst Farben auf eine lange Papierbahn. Das machte Spass und mindestens soviel Freude bereitete es, unseren Jüngsten bei ihrem konzentrierten und versunkenen Malen zuzuschauen.

Toll, dass am Sonntag auf den Gottesdienst auch Sylvia Peter, Emmi Meier und Liny Schefer zu uns gestossen sind. Es tut gut, so Gemeinde zu feiern, vom Baby bis zur über neunzig jährigen Frau.

Sehr sehr dankbar und erfüllt kehrte ich heim. Euch allen und Jesus herzlichen Dank für euer Mitgestalten und Feiern!

 

(verfasst von Esther Brüllmann)

 

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United Methodist Church