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Die EMK in der Schweiz

Die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) in der Schweiz gehört seit rund 150 Jahren zur Schweizer Kirchenlandschaft. Sie umfasst heute rund 120 Gemeinden mit rund 12'500 Mitgliedern und Freunden. Ihre Anfänge gehen auf die beiden anglikanischen Pfarrer John und Charles Wesley zurück, die im 18. Jahrhundert in England lebten.

 

Auf www.emk-schweiz.ch finden Sie Informationen zu den Gemeinden sowie Kontaktadressen. Schauen Sie mal rein.

 

THEOLOGIE UND KIRCHENVERSTÄNDNIS

Massgebende Grundlage für das Leben und den Dienst der EMK ist das Evangelium der Bibel. Die Kirche pflegt ein differenziertes Bibelverständnis, das auch die Tradition, die Vernunft im Sinne des gesunden Menschenverstandes und die persönliche (Alltags-) Erfahrung einbezieht. Damit verbunden ist ein grosser Freiraum für das persönliche Bekenntnis im Alltag durch einen Glauben, der in der Liebe tätig ist. Die EMK will diese Vielfalt ausdrücklich ermöglichen und aushalten. Kirchengründer John Wesley formulierte es so: „In allen Fragen, die nicht die Wurzel des Christentums treffen, halten wir es mit der Regel: Denken und denken lassen.“ Die EMK ist dennoch eine missionarische Kirche, die Menschen zu einer persönlichen Gottesbeziehung einlädt.

 

ORGANISATION UND FINANZEN

Die EMK ist als schweizweiter Verein eingetragen und beschäftigt 115 Angestellte. Die rund 12'500 Mitglieder und Freunde tragen die Ausgaben ihrer Gemeinden und der Gesamtkirche vollumfänglich mit Spenden. Die EMK Schweiz sorgt durch einen Finanzausgleich zwischen den einzelnen Gemeinden dafür, dass auch Gemeinden mit wenigen Ressourcen ihre Aufwendungen tragen können. Ein Fonds unterstützt Neugründungen und finanziert den Gemeindeaufbau in den ersten fünf bis zehn Jahren.

Geleitet wird die EMK Schweiz durch Bischof Patrick Streiff und die vier Distriktsvorsteher, die zusammen das Kabinett bilden, sowie durch einen Kirchenvorstand, der sich vorwiegend mit den Finanzen und Liegenschaften der EMK Schweiz befasst. Oberstes Organ ist die Jährliche Konferenz der EMK Schweiz-Frankreich, der alle Pfarrerinnen und Pfarrer sowie eine gleiche Zahl von Laienmitgliedern angehören.

 

GESCHICHTE

1856 kamen zwei deutschsprachige Prediger der Bischöflichen Methodistenkirche in die Schweiz. In Lausanne, wo seit 1840 eine französischsprachige methodistische Gemeinde bestand, und in Zürich verkündigten sie das Evangelium. Prediger der Evangelischen Gemeinschaft, einem anderen methodistischen Kirchenzweig, fanden zehn Jahre später den Weg nach Bern, wo sie eine erste Gemeinde gründeten. Die Anstrengungen der Missionare trugen Früchte. In den ersten 25 Jahren breiteten sich die beiden deutschsprachigen methodistischen Zweige schnell aus. Die entstandenen Gemeinden gewannen Mitglieder und Freunde und führten oft grosse Sonntagschulen und Chöre.

 

Zeitschrift „KIRCHE UND WELT“

„Kirche und Welt“ ist das Publikationsorgan der EMK Schweiz-Frankreich. Darin werden aktuelle Themen, kirchliche Anliegen und Informationen aus den Gemeinden veröffentlicht. Auf www.kircheundwelt.ch finden Sie die neuesten Nachrichten.

 

CONNEXIO

Connexio ist das Netzwerk der EMK Schweiz-Frankreich, in dem sich die beteiligten Partnerinnen und Partner gegenseitig bei der Verbreitung des Evangeliums in Wort und Tat, bei Mission und Diakonie unterstützen. Mit dem Motto 'Gemeinsam Gutes tun' will sie ihren Partnern in Afrika, Asien, Lateinamerika, Mitteleuropa, auf dem Balkan und in der Schweiz und Frankreich mit Finanzen, personeller Unterstützung und Gebet helfen, deren Auftrag zu erfüllen.  Auf www.connexio.ch finden Sie viele interessante Informationen zum Netzwerk und den aktuellen Projekten.

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